Flohmarkt – unkommerziell – nett – Treffpunkt

Die Wagenburg Lohmühle macht wieder Flohmarkt: Du kannst ohne Anmeldung kommen und mußt etwas spenden als kleine Mitmachgebühr. Am liebsten mögen sie Kuchen. Es gibt Kaffee und Getränke.

Stell einfach Deinen Trödelstand auf, treff Dich mit lieben Leuten…

Die Wagenburg ist ein sehr wertvoller Ort inmitten dieses Irrsinns von Eigentumswohnungen, Partyhippster und Bionadebourgeoisie an dem sich Arme treffen können ohne belästigt zu werden. Auch die Freebox, ein Ort, an dem Kleidung hinterlegt wird für ärmere Menschen ist auf der Wagenburg Lohmühle ein echter Tip. Neben der Essenausgabe  an der Kirche ein Institution!

31.7.2016 ab 12.00 Uhr – Lohmühlenstr 17 – 12435 Berlin

28.8.2016 ab 12.00 Uhr / 25.9.2016 um 12.00 Uhr

Milieuschutz & Umwandlungsverordnung Alt-Treptow und Berlin

Im Rahmen der Gentrifizierungs – FREI – Tage haben wir unter anderem Andrej Holm (Siehe Filmlink unten) eingeladen. Uns interessierte eine politische, kritische und realistische Einschätzung zum Milieuschutz & Umwandlungsverordnung. Der Milieuschutz wird ja nun auch, so allen Anschein nach, in Alt-Treptow kommen. Statt erwarteten 700 Bögen wurden an die 1000 Bögen abgegeben, deren Auswertung fast abgeschlossen ist. Doch der „Milieuschutz“ suggeriert etwas was er gar nicht einlöst. Continue reading

Stadt & Schand baut…

„Stadt & Land“, bekannt für eine Politik, die den Mietspiegel gerne schamlos ausnützt (siehe Artikel auch diese Webseite), baut an der Lohmühlenstrasse 27.

So hört sich das an, wenn die SPD geführte „Stadt & Schand“ Eigenwerbung betreibt:

In attraktiver Lage direkt am Landwehrkanal entsteht ein Mehrfamilienhaus mit zwölf Wohnungen, bereits Anfang 2016 sollen die ersten Mieter einziehen. Eine besondere Gebäudetypologie verbindet die Attraktivität eines Reihenhauses mit einem klassischen Geschosswohnungsbau. Im EG/1.OG entstehen Maisonette-Wohnungen mit Mietergärten, im 2. und 3. OG moderne Wohnungen, die über einen offenen, zentralen Wohn-, Ess- und Küchenbereich verfügen und das Wohngefühl eines Lofts vermitteln. Den oberen Gebäudeabschluss bildet ein Staffelgeschoss mit großzügigen Dachterrassen. Angesprochen werden durch dieses Wohnungsangebot insbesondere junge Familien, die die Lage in unmittelbarer Nähe zu Szene-Kiezen mit einem vielfältigen kulturellen Angeboten schätzen.“ – und bezahlen können!

Denn hier geht es nicht darum ärmeren Schichten in der Berliner Bevölkerung Wohnraum zu bauen. Deshalb wirbt man für die Immobile wie ein schäbiger Investoren oder Baugruppenarchitekt. Folglich wird der Quadratmeterpreis bei mindestens 7.50 € liegen und den Mietspiegel weiter anheben. Einige Menschen haben darüber ihre Wut am Bauzaun zum Ausdruck gebracht.  Mittlerweile hat „Stadt & Land“ den Zaun Schwarz streichen lassen. Auch eine Antwort…

Lohmühlenstr 27

Bauwand: "Hier entstehen 12 Wohnungen für Yuppiewichser & Bionadebälger"

Bauwand von hinten

 

 

 

 

 

 

 

 

Kundgebung: SPD -Stopp den Verkauf der Wohnungen…

Liebe Leute, eine kleine Information (siehe unten)
Auch wir im Kungerkiez haben ein Bundesimmobilienhaus in der Karl-Kunger-Str 48, worum sich gerade die Hinterhofbaugruppe „Kungerhöfe“ bewirbt. Zwei Millionäre der Baugruppe wollen das Vorderhaus kaufen und haben auf einem internen Baugruppentreffen schon ihre Absicht kundgetan: Die Mieter*innen wollen sie über Eigenbedarfskündigungen rausschmeißen. Dazu sollen andere Baugruppenmitglieder mit in den Hauseinkauf einsteigen.
Deshalb sind andere Mietkämpfe in anderen Stadtteilen auch Kämpfe die uns betreffen, deshalb ist der Verkauf der Bundesimmobilienhäuser an Investoren und Baugruppenyuppies zu verhindern… Diese Häuser müssen bezahlbare Mietwohnungen bleiben. Und wir fügen untenstehenden Aufruf hinzu: Kein Verkauf der Häuser in der Karl-Kunger-Strasse!
Aus dem Aufruf aus dem Nachbarkiez:

Kundgebung: Stoppt den Verkauf unserer Wohnungen zum Höchstpreis!

Am Dienstag, 10. Februar  16:0018:00
Mieterinnen der Bundesimmobilien Großgörschen/Katzlerstraße fordern die SPD auf im Bundes-Haushaltsausschuss den Verkauf ihrer Wohnungen zum Höchstpreis zu stoppen.

Forderungen an die SPD:

  • Mehr Demokratie wagen in Mieterfragen!
  • Lösen Sie Ihre Versprechen für bezahlbare Mieten ein!
  • Stoppen Sie die staatliche Immobilien-Spekulation!
  • Stoppen Sie den Höchstpreis-Verkauf der Großgörschen-/ Katzlerstraße im Haushaltsausschuss! „

Die Kundgebung ist von 16 bis 18 Uhr angemeldet.

Kundgebungsort: Neben der SPD-Zentrale, auf der Grünfläche Friedrich-Stampfer-/Ecke Wilhelmstr., 10963 Berlin Kreuzberg, U-Bhf Hallesches Tor

Weitere Informationen: http://iggroka.de/termin/kundgebung/

Wie dreckig ist denn das, Herr Brenning? Mit welchem Recht arbeitet Fr. Susok? Wann platzt uns der Kragen?

WANN PLATZT UNS DER KRAGEN ?

Wir zitieren aus der Pressemitteilung der Stadtteilinitiative Café Reiche  (Kontakt: cafereiche@riseup.net  )

Familie gewinnt ihre Berufung im Kündigungsprozess zu spät, 10 Monate zuvor war sie zwangsgeräumt worden!!

Ernst Brenning ist Mitglied einer Burschenschaft, Notar und CDU-Politiker, aber er ist nicht Eigentümer der Reichenberger Str. 73, das sind seine Kinder. Trotzdem hatte er Familie A. gekündigt und sie nach dem vorläufigen Urteil des Amtsgerichts zwangsräumen lassen. Nun bekommen die Mieter recht, doch die Wohnung ist bereits luxusmodernisiert

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Ein schönes Fest…

Alt-Treptower Baumscheibenfest, Kiezkasse und SPD

Korruption und antidemokratische Strukturen im Kiez

Mit 1500,- Euro hat das sogenannte „Baumscheibenfest“ auch dieses Jahr den größten Anteil an der Kiezkasse zugeschanzt bekommen. Schon im letzten Jahr wurde es aus der Kiezkasse finanziert. Nun fragt sich zurecht der gute Karl Kunger, ob das da mit rechten Dingen zugeht. Tut es nicht. Geld unterschlagen? Veruntreut? Wahlen manipuliert? Ja…

Und der und die geneigte LeserIn aus dem anderen Kiez wird sich fragen, was das „Baumscheibenfest“ eigentlich ist? Und auch was es mit einer „Kiezkasse“ auf sich hat?

Fangen wir von vorne an:

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Baugruppen sind so gar nicht PUNKROCK – Neue Abgründe bei Baugruppen. Pervers, asozial und moralisch verkommen? Ein Beispiel aus dem Kiez.

Die Antwort spottet jeder Beschreibung. Und sie kommt erst am Ende dieses Textes…

Wer kennt sie nicht? Dieses Milieu der CDU-Ökos, die diesen Kiez ( Prenzelberg – Ortsteil Alt-Treptow ) mit ihren teuren Kinderwägen (Drittwagen) penetrieren. Die in diesem Kiez im Biokonzern LPG  mal eben 200,- für den Wochenendeinkauf hinlegen. Dieses Milieu, welches sich Eigentumswohnungen in diesen Kiez hinein gebaut hat und drauf scheißt, was das für den Kiez bedeutet. Wer kennt sie nicht, die ihre Gutmensch-Aura mit sich herum tragen …

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Vom Himmel zur Hölle mit der Baugruppe „Himmel & Erde“

(Updates:
5.12.:  Bagger haben gestern mit der Zerstörung erster Kleingärten begonnen.
7.12.:  Baustopp: durch einen Eilantrag des BUND wurde vom Verwaltungsgericht ein Baustopp auf dem KGA Famos Gelände verhängt.
www.dieoasepankow.blogspot.de)

Auf einem ehemaligen Bahngrundstück im Florakiez in Pankow plant die Baugruppe „Himmel und Erde“ auf ca. 5000 qm 6 Mehrfamilienhäuser mit quartierseigener Kita (man will ja unter sich bleiben), schimpft sich „Ökoprojekt mit Weitblick“, und zerstört gleichzeitig die dort seit 90 Jahren gewachsenen Kleingärten (KGA Famos).

Für ihren ganz eigenen Garten behält sich die Baugruppe 3000 qm des Grundstücks vor. Daneben auch Dachterassenlandschaften. War zu Anfang noch ein Pool auf dem Dach geplant, will man jetzt nicht ganz so dekadent daher kommen, daher jetzt ohne Pool und nur noch Öko. Continue reading

Dialog 3: An die Blinden & Tauben im Kiez und an den Heimatschutz

Vor einem Jahr stellten wir folgende Frage:  „Alle Menschen im Kiez, die unsere Arbeit nicht wertschätzen und uns in der Wortwahl immer für zu radikal halten, die in den Kneipen und Cafes über uns schlecht reden und froh wären uns gäbe es nicht: Wo ist Euer Herz, wenn wir hier verdrängt werden? Was wollt Ihr dafür tun, dass alle bleiben können, die hier leben wollen? Wenn Ihr Mut habt, dann antwortet.“

Um ehrlich zu sein; es hatte niemand den Arsch in der Hose gehabt. Nur ein Journalist hat uns mal beschimpft, Continue reading